Stadtratswahlen Amriswil 13. Feb. 2011
 
Urs Schach am 13. Februar
wieder in den Stadtrat
von Amriswil.
Schach
Urs Persönlich
Ich wurde 1955 geboren und lebe seit meinem sechsten Lebensjahr im Thurgau.
Seit 1972 lebe ich mit Unterbrüchen grösstenteils in Amriswil. Ich bin verheiratet
und Vater einer erwachsenen Tochter. Seit 2005 arbeite ich als Center-Manager
vorwiegend in Amriswil und Kreuzlingen.
Politische Laufbahn
Eigentlich politisiert wurde ich Ende der Achtzigerjahre während meines Aufenthaltes
im Kanton Zürich. Dort habe ich meine politische Heimat bei der SP gefunden.
Wieder zurück in Amriswil wurde ich 1995 Parteimitglied und kandidierte erstmals
auf der SP Männerliste für den Gemeinderat. Die Wahl war erfolgreich und wir brachten unsere beide Spitzenkandidaten Annelies Rohrer und Albin Hungerbühler in den Gemeinderat. 1997 übernahm ich von Annelies das Präsidium der SP Sektion Amriswil, welches ich 2003 nach meiner Wahl in den Gemeinderat an Daniel Hebeisen und Heidi Zingg Stucki weitergab.
Ressort Kultur
Seit nun bald acht Jahren engagiere ich mich als Stadtrat (seit 2005 gilt Amriswil offiziell als Stadt und bezeichnet ihre Exekutive seither nicht mehr als Gemeinderat) und stehe dem Ressort Kultur vor. Dieses spannende und vielseitige Ressort gibt mir nach wie vor viel Befriedigung, obwohl ich mir mit meiner langjährigen Ratserfahrung durchaus auch eine neue Herausforderung zutrauen würde.
Als Präsident der Kulturkommission fühle ich mich dem kulturellen Erbe der Stadt
und dem offiziellen Slogan „Amriswil – Leben mit Kultur“ verpflichtet.
Aufgaben der Kulturkommission:
- Bearbeitung von Unterstützungsgesuchen
- Förderung kulturellen Schaffens
- Bewahrung und Pflege von Amriswiler Kulturgütern
- Kulturpreisverleihung (alle zwei Jahre)
- Projekt „Kunst im öffentlichen Raum“ (früher Kunst im Stadthaus)
Aufgaben als delegierter Stadtrat Ressort Kultur:
- Stiftung Kulturforum
- Stiftung Schulmuseum
- Stiftung Bohlenständerhaus
- Vorstand Ortsmuseum
- Vorstand Stadtbibliothek und Ludothek
Aufgaben in weiteren Kommissionen:
- Vorsitz Marktkommission (seit 2003)
- Vorsitz Arbeitsgruppe für Integrationsfragen (seit 2003)
- Vizepräsident der Vormundschaftsbehörde (seit 2003)
- Vizepräsident der Fürsorgekommission (seit 2003)
- Mitglied Betriebskommission Technische Betriebe (seit 2003)
- Delegierter der Verbände Perspektive, GOS, AVA (seit 2003)
- Mitglied Baukommission Neubau Dementenabteilung APZ (seit 2010)
- Vorsitz Baukommission Ersatzbau Festhütte „Pentorama“ (2003-2007)
Höhepunkte in meiner bisherigen Amtszeit
Präsidium Baukommission „Pentorama“
Im November 2007 wurde das „Pentorama“ als Ersatz der legendären Amriswiler Festhütte eingeweiht. Der Bau hat mit seinem Konzept und seiner architektonischen Ausgestaltung weit über die Region hinaus für Aufsehen gesorgt. Zu meiner grossen Befriedigung erfolgte der Abschluss des Bauvorhabens im Rahmen des Voranschlages. Dies ist bei einem so komplexen Bau nicht selbstverständlich. Das „Pentorama“ hat sich sehr positiv entwickelt. Man darf mit Recht von einer Erfolgsstory sprechen. Dies beweisen die zahlreichen Top-Acts, welche hier im Pentorama in Amriswil gastieren. Wichtig ist mir aber nach wie vor, dass im Pentorama die Ortsvereine mit ihren Veranstaltungen zu ähnlichen Bedingungen Platz finden, die sie früher in der Festhütte hatten.
Kleiner Teilerfolg in der Integrationspolitik
Nachdem ein von mir lanciertes regionales Integrationskonzept keine ausreichende Unterstützung im Oberthurgau fand, konzentrierten sich die Integrationsbemühungen
auf lokale Projekte. Im Vordergrund stand die Vernetzung der verschiedenen Organisationen wie Schule, Jugend-Sozialarbeit, EKidZ, Kinderhaus Floh, AKI usw. Als Resultat dieser Bemühungen muss das Projekt „Fit in Deutsch“ speziell erwähnt werden. Von der Volksschule Amriswil lanciert und von der politischen Gemeinde unterstützt, startet das Programm Anfangs 2011.Ebenfalls zu Beginn des kommenden Jahres wird die Stadt Amriswil eine Integrationsbeauftragte im Teilzeitpensum analog dem Romanshorner Modell anstellen. Damit soll das bereits bestehende Integrationsnetzwerk ausgebaut werden und die Stadtverwaltung eine koordinierende Ansprechperson erhalten.
Warum ich 2011 für eine dritte Amtszeit kandidiere
Die Arbeit im Stadtrat macht mir nach wie vor sehr viel Freude. Gerne möchte ich meine Erfahrung aus zwei Legislaturen weiterhin zum Wohle von Amriswil im Rat einbringen.
Obwohl diese Aufgabe als Minderheitsvertreter in einem bürgerlich dominierten Stadtrat nicht immer einfach ist, bemühe ich mich nach Möglichkeit, unsere Gesinnung und Ideologie in die Prozesse und Entscheidungen einfliessen zu lassen. Die Arbeit in einer Exekutive verlangt lösungsorientiertes, kollegiales Schaffen. Meine pragmatische Arbeitsweise in den bald acht Jahren hat mir den nötigen Respekt bei meinen Ratskolleginnen und Kollegen eingebracht, so dass inzwischen mittels guter Argumentation auch „linke“ Anliegen eher Gehör finden.
In allen Aufgaben ist mir sehr wichtig, dass es immer um Menschen geht, deren Anliegen ich ernst nehme und auf die ich mit Respekt zugehe.
Zeichen setzen: Urs Schach, Januar 2011
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