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Neubesetzung
des Schulpräsidiums Amriswil
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Das Verhalten
der SVP im Vorfeld der Wahlen
Im Frühjahr
2004 haben sich Interpartei und Schulbehörden einstimmig entschlossen,
das Amt des Schulpräsidiums als 100%-Stelle öffentlich auszuschreiben
und mit der Evaluation ein für solche Aufgaben spezialisiertes
Büro zu beauftragen. Es wurde eine Arbeitsgruppe gebildet, in der auch
die SVP vertreten war. Alle folgenden Schritte wurden von den Vertretern
der SVP in
dieser Gruppe voll mitgetragen. Wir sind überzeugt, dass dieses Vorgehen
die grösstmögliche Garantie für die optimale Besetzung dieser Stelle bietet.
Zudem kann durch den Einbezug aller Parteien normalerweise ein Wahlkampf,
der qualifizierte Bewerber auch abschrecken könnte, vermieden werden.
Das Schulpräsidium ist eine 100%-Stelle, die heutzutage höchste Anforderungen
auf verschiedensten Ebenen an die Stelleninhaber stellt. Wem die Qualität
der Schule wichtig ist, darf die Besetzung des Präsidiums weder von parteipolitischen
noch
von persönlichen Anliegen abhängig machen. Die Arbeitsgruppe kam, nach
Kosten von ca. 30000.- und etlichen unentgeltlichen Arbeitsstunden, klar
zum Schluss, dass mit Markus Mendelin die ideale Besetzung für diese Stelle
gefunden werden konnte. Jetzt plötzlich will die SVP nichts mehr davon
wissen, dass sie in der Interpartei das ganze Auswahlverfahren mitgetragen
hat,und portiert ihren eigenen Kandidaten. Und wenn sich dann Martin Salvisberg
noch zum Ausspruch hinreissen lässt, die Interpartei sei eigentlich nichts,
wird das Ganze etwas peinlich.
Immerhin präsidiert derselbe Martin Salvisberg in Vertretung von Käthi
Meili, die sich das nicht zugetraut hat, die Interpartei. Für uns stellt
sich die Frage, wie weit Vertreter der SVP in Arbeitsgruppen noch ernst
zu nehmen sind und wie weit mit dieser Partei überhaupt noch zusammen
gearbeitet werden kann.
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